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Stadtführung Köln: Vringsveedel – Zwischen St. Severin und Stollwerk

Das ursprünglichste Veedel im fast 2000-jährigen Köln, das Vringsveedel, liegt in der Südstadt. Sein Name hat nichts mit dem populären Kardinal Frings zu tun, sondern mit einem ganz frühen Vorgänger, dem Heiligen Severin (kölsch: Vrings). Im Veedel wird das Freud und Leid noch geteilt.Man feiert, singt und weint miteinander. Hier findet man noch urkölsches Leben: Die Veedelsgemütlichkeit und die Weetschaff op d'r Ecke gehören dazu und machen das urtypisch „kölsches“ Flair aus.

Viele Jahrzehnte prägten die Fabrikhallen der Schokoladenfabrik Stollwerk das Stadtbild rund um St. Severin. Vielen Bewohnern des Veedels – insbesondere den Frauen - gab Stollwerk Brot und Unterkunft. Mit dem Umzug des Unternehmens nach Köln-Porz änderte sich das Bild des Veedels. Nirgendwo wird dies deutlicher als auf der Vringsstroß, die sich gut einen Kilometer durch das Severinsviertel zieht.

Die an der Severinstorburg beginnende Severinstraße ist die zentrale Einkaufsstraße des Viertels. Kaum zu glauben, dass vor dem Zweiten Weltkrieg sogar eine Straßenbahn die schmale Straße in beide Richtungen befuhr. Am dritten Septemberwochenende findet hier seit 1980 das Straßenfest „Dä längste Desch vun Kölle“ statt. Mit rund 800.000 Besuchern ist es eines der besucherstärksten Straßenfeste in Deutschland.

Am 3. März 2009 stürzte hier im Rahmen des U-Bahn-Baues der Gebäudekomplex des historischen Stadtarchivs Köln samt zweier benachbarter Wohngebäude ein. Dabei wurden zwei Personen getötet und rund 90 Prozent des Archivguts verschüttet.

Begleiten Sie mich durch dieses geschichtsträchtige Veedel und sehen Sie selbst, was zwischenzeitlich aus dem Vringsveedel geworden ist. Werfen Sie einen Blick auf den Kirchturm von St. Johann Baptist, der im Jahre 2004 als schiefer Turm von Köln traurige Berühmtheit erlangt hat. Lassen Sie sich von mir das ehemalige Theater von Trude Herr zeigen und hören Sie, weshalb der Kölner Rosenmontagszug traditionell durch die Vringsstroß zieht.

Treffpunkt:

Chlodwigplatz (vor der Severinstorburg)


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Dauer:

2 Stunden

Sprache:

Deutsch

Maximalteilnehmer:

20
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  • Bis 20 Personen: 120 €
  • Jede weitere Person: 6 €

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