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Rotlichtbezirk Amsterdam: De Wallen Erleben Sie den Red Ligh Destrict: Authentische Rotlichtouren & Führungen buchen
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Rotlichtviertel Amsterdam: Führungen & Touren

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Der ultimative Rotlichtviertel-Guide: Tipps für De Wallen

1. Wie sicher ist der Rotlichtbezirk?

Auch wenn Ihnen die Rotlichttour vorbei an einschlägigen Lokalen und lebenden Schaufensterbewohnerinnen mit rotem Neonlicht auf den ersten Metern vielleicht noch etwas suspekt ist – Sie brauchen keine Angst zu haben. Das Viertel „De Walletjes“ ist längst touristisch erschlossen und vermutlich eine der sichersten Ecken in Amsterdam. Dafür trägt die Stadt selbst bereits Sorge. In den 1970er und 80er Jahren war das Red Light District noch ein heißes Pflaster mit offener Drogenszene. Seit der Stadtrat aber begonnen hat, Bordellbesitzern, Massagesalons und billigen Hotels das Leben schwer zu machen, hat sich das grundlegend geändert – und auch die Drogenszene ist zum Erliegen gekommen. Prostitution wird hier zwar noch immer betrieben, allerdings hat sich allein die Zahl der Schaufenster, hinter denen Damen ihre Dienste anbieten, in den letzten zehn Jahren beinahe halbiert. Zudem gibt es wohl keinen Ort in der Stadt, der intensiver polizeilich überwacht wird. Ein wenig verruchter als in den schicken Prachtvierteln der Stadt ist in „De Walletjes“ noch immer – allerdings darf man heute ganz beruhigt näher treten.

2. Achtung, Taschendiebe!

Trotz hoher Polizeipräsenz sollten Sie im Rotlichtviertel besonders auf ihre Wertsachen Acht geben. Wie in weiten Teilen der belebten Touristenzentren haben hier Taschendiebe besonders Konjunktur. Gerade in den Abendstunden kommt den Dieben das dichte Gedränge in den engen Gassen besonders zugute. Sie haben es hier mit Profis zu tun, also verstauen Sie ihre Geldbörse am besten schon vorher an einem sicheren Ort.

3. Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in "De Walletjes"?

Hier herrscht praktisch rund um die Uhr Betrieb, höchstens in den frühen Morgenstunden wird es für kurze Zeit ein wenig ruhiger. Nicht zuletzt, weil zwischen 4:00 und 8:00 Uhr Prostitution untersagt ist. Wer also keine Lust auf viele Menschen und lauten Touristentrubel hat, sollte sich besser eine andere Ecke der Stadt aussuchen. Feierwütige finden dagegen in den Abendstunden Bars, Kneipen und Cafés im Überfluss. Wer aber einfach nur die Atmosphäre aufsaugen und durch den Rotlichtbezirk flanieren will, wird hier auch tagsüber auf seine Kosten kommen und genießen, dass es noch etwas weniger hektisch zugeht als nach Sonnenuntergang. De Wallen ist einer der schönsten und ältesten Stadtteile von Amsterdam und damit zu jeder Zeit sehenswert. Das Nachtleben pulsiert hier jedoch erst nach Einbruch der Dunkelheit.

4. Darf man im Rotlichtviertel fotografieren?

Grundsätzlich ist es unproblematisch, im Amsterdamer Rotlicht-Milieu zu fotografieren, allerdings sollte man sich dabei diskret verhalten. Niemand hat etwas dagegen einzuwenden, wenn Sie normale Urlaubsfotos schießen. Sowohl die Prostituierten in den Schaufenstern als aus deren potenzielle Kundschaft möchte allerdings nicht fotografiert werden. Solange Sie ihnen nicht zu nahe rücken, sollten Sie also keine Probleme bekommen auf Ihrer Rotlichtour Fotos zu schießen.

5. Sehen, was andere nicht sehen

Wie bereits beschrieben, hat die Stadt viel unternommen, um das Viertel von Kriminalität und Drogenszene zu befreien. Dennoch rühren aus dieser Zeit natürlich viele spannende Geschichten, die es heute jedoch nur noch sehr bedingt zu sehen gibt. Auf einer deutschsprachigen Rotlichttour von einem echten Kriminal-Journalisten können Sie jedoch viel über das erfahren, was es heute zumindest auf den ersten Blick im Amsterdamer Rotlichtviertel nicht mehr zu sehen gibt.

6. Wo liegt das Rotlichviertel in Amsterdam?

Amsterdams Rotlichtbezirk befindet sich in direkt Näher zum Hauptbahnhof. Direkt am Ufer zwischen den Grachten „Oudezijds Voorburgwal“ und „Oudezijds Achterburgwal“ pulsiert das Leben während die Frauen hinter den Schaufenstern noch heute dem ältesten Gewerbe der Welt nachgehen. Gleich am Bahnhof hat die Stadt Amsterdam für Touristen einen Roten Teppich aus Pflastersteinen ausgerollt. Mit dem Projekt werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in dem manchmal etwas unübersichtlichen Straßennetz miteinander verbunden. Der Weg zum Rotlichtbezirk „De Walletjes“ ist allerdings ohnehin kaum der Rede wert.

Adresse:

Oudezijds Voorburgwal, Oudezijds Achterburgwal, Rund um die Oude Kerk

7. Amsterdam Rotlichtviertel mit Kindern

Amsterdam ist in vielerlei Hinsicht eine außergewöhnliche Metropole. Nicht nur der weitgehend legalisierte Cannabis-Verkauf hat die niederländische Hauptstadt zur „Stadt der Sünde“ gemacht. Wer nicht gerade von der Reeperbahn aus anreist, dem wird die Freizügigkeit der Stadt regelrecht ins Auge springen. Das ist zum einen zwar nicht immer ganz jugendfrei, auf der anderen Seite mischen sich Wochenendtouristen wie selbstverständlich auch im weltberühmten De Walletjes unters Volk. Nicht wenige wagen sogar einen Ausflug mit der Familie – wenngleich die leichtbekleideten Damen hinter den Schaufenstern noch immer ihrem Gewerbe nachgehen. Wir raten dennoch von einem Besuch mit Kindern ab.

8. Die schmalste Straße der Stadt besichtigen

Die engen Gassen der historischen Altstadt sind eine Sehenswürdigkeit für sich. Die schmalste unter den schmalen Straßen Amsterdams liegt mitten im Red Light District. Der Trompettersteeg ist nur etwa einen Meter breit. Dafür sitzen in den Häusern viele Prostituierte hinter Fensterscheiben. Das muss man natürlich mögen, wir empfehlen diesen Teil auf Ihrer Rotlichttour jedoch nicht auszulassen.

9. Was Sie im Rotlichtviertel beachten sollten

Anfang des Jahrtausends haben die Niederlande das Prostitutionsgesetz reformiert. Seither gilt Prostitution als Gewerbe, was den Sexarbeiterinnen Arbeitsrechte und dem Staat Transparenz und Steuern ermöglichen sollte. In „De Wallen“ mieten sich die meisten Frauen die Schaufenster seitdem für etwa 150 Euro an und können dann frei mit den Freiern Preise und Leistungen aushandeln. Wissenswerte Fakten:

  • Rotes Licht im Schaufenster: Bitte nicht stören! Die Dame ist gerade beschäftigt.

  • Blaues Licht im Schaufenster: Es handelt sich um eine transsexuelle Prostituierte.

  • Frauen mit Respekt behandeln: Ansehen ist okay, Anfassen ist nur mit Einverständnis der Frau und gegen Geld erlaubt.

10. Junggesell(inn)enabschiede in Amsterdam

Nicht nur die bunten Lichter und Leuchtreklamen, die für Live-Sexshows und Striplokale werben, erinnern an die Hamburger Reeperbahn. Natürlich ist Amsterdam auch ein überaus beliebtes Reiseziel für Junggesellinnen- und Junggesellenabschiede. Das Angebot an mehr oder weniger anrüchigen Etablissements aber auch ganz normalen Bars, Clubs und Rotlichttouren lässt hier vermutlich keine Wünsche offen. Wem's hier nicht zu laut ist, der findet gleich im Zentrum auch eine Vielzahl an Unterkünften. Wer sich gleich an die besten Plätze führen lassen will, um einen unvergesslichen Abend zu verbringen, dem sei eine Führung durch den Rotlichtbezirk als Start in die Nacht ans Herz gelegt.

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