Stadtführung durch Cusco

Das wunderschöne Kolonialstädtchen Cusco, im Süden Perus ist Ausgangspunkt der Zugfahrten nach Machu Picchu und in das nahegelegene Heilige Tal der Inka. Aber auch Cusco selbst hat viel zu bieten und man sollte sich auf jeden Fall Zeit für eine Stadtführung einplanen.

Das wunderschöne Kolonialstädtchen Cusco, im Süden Perus ist Ausgangspunkt der Zugfahrten nach Machu Picchu und in das nahegelegene Heilige Tal der Inka. Aber auch Cusco selbst hat viel zu bieten und man sollte sich auf jeden Fall Zeit für eine Stadtführung einplanen.

Erkundet die Bauten des historischen Cusco, welche aus der Zeit der Inka und der spanischen Kolonialzeit stammen. So geht es zum Hauptplatz, Huacaypata, von den Inka „Platz des Krieges“ genannt. Er war Zeuge vieler wichtiger Ereignisse in der Geschichte der Inka und auch von Cusco. Nächster Stopp ist die Kathedrale El Triunfo, die auf dem ursprünglichen Standort des alten Tempels von Suntur Wasi (Haus Gottes) errichtet wurde. Es ist zu empfehlen, die Kanzel, die Gravuren auf dem Altar und die wunderschöne Ausstattung zu betrachten.

Kolonialstädtchen Cusco von Perus

Weiter geht es zur Kirche und dem Kloster von Santo Domingo. Der spanische Bau der Dominikaner wurde auf dem Grundriss des Inka Tempels der Sonne - Koricancha - errichtet. Koricancha, was in der Sprache der Quechua „Seite des Goldes“ bedeutet, war das religiöse Hauptgebäude der Inkas und diente der Sonnenanbetung. Historiker gehen davon aus, dass die Wände mit Gold überzogen waren. Der Bau besteht aus wunderschön angefertigten Steinblöcken.

Sacsayhuamán Inka-Festung

Im Anschluss solltet ihr die nahegelegenen Ruinen erkunden: Sacsayhuamán, eine riesige Inka-Festung, die auf überlappenden Terrassen errichtet wurde, von welchen jede 360 Meter misst. Besucht Tambomachay, die Bäder der Inka. Man geht davon aus, dass dieser Ort der Verehrung des Wassers gewidmet war und auch eine Ruhestätte für die Inka-Monarchen war. Im Anschluss an euren Besuch der Inkabäder, geht es weiter zum Anbetungsort Keno. Beeindruckend ist dort vor allem ein hoher riesiger knapp 6 Meter großer Steinblock, der wie ein Puma geformt ist. Aber auch alte Passagen, Kanäle und Treppen mit Naturstein Gravuren von Tieren findet man hier. Nächster Stopp ist dann Puca Pucará, welches ein administratives und militärisches Zentrum der Inka war. Die Terrassen, Treppen, Passagen, Türmchen und gewölbten Nischen sind Zeugnisse der herausragenden Architektur der damaligen Epoche.

Auf den Markt in Peru

Am Abend könnt ihr in einem der vielen authentischen Restaurants die lokalen Speisen und Getränke probieren. Wer kulinarisch besonders interessiert ist, kann auch an einem Kochkurs der peruanischen Küche teilnehmen und lernen was Ceviche ist und wie man Alpacafleisch zubereitet. Traditionell trinken die Peruaner viel Tee. Vorsicht nur mit dem Pisco, dem alkoholhaltigen Nationalgetränk der Peruaner, er ist stärker als man erwartet, aber eben auch sehr gut.

Zum Abschluss des Beitrags ein kleiner Tipp zur Anreise: wenn ihr aus Lima mit dem Flugzeug nach Cusco kommt, reserviert einen Sitzplatz auf der linken Seite des Fliegers, da man dort eine wunderschöne Sicht auf die Anden genießen kann.

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